Orte der Hexenverfolgung in Freiburg

Die Gerichtslaube im Innenhof des Rathauses.
Hier tagte das Blut- und Malefizgericht bei den Hexenprozessen.

Wo heute ein Hochhaus steht, stand früher das Predigertor. Hier wurde Catharina Stadellmenin das erste Mal gefoltert.

Auch das Martinstor diente damals als Gefängnis und Folterstätte.

Diese beiden Tafeln sind am Martinstor angebracht um der unschuldigen Opfer der Hexenverfolgung zu gedenken.


Am nördlichen Ende der heutigen KAJO stand früher das Christoffelstor. Hier gab es sehr viel ausgefeiltere Foltermethoden, die auch Catharina Stadellmenin bei ihrer zweiten Verhaftung zu spüren bekam.


In der Schiffstraße 14 wohnte Catharina nach dem Tod ihres Mannnes
(auf der linken Seite: heutige Schwarzwaldcity). Sie erwarb das Haus "Zur guten Stund" 1597.


Gegenüber der Löwenapotheke wohnte sie mit ihrem wohlhabenden Ehemannn Michael Bantzer, der viermal zum Zunftmeister der Schmiede gewählt wurde.

An der Stelle, wo heute der Breuninger zu finden ist, stand früher das "Heilig-Geist-Spital". Hier durften die verurteilten Hexen auf dem Weg zur Hinrichtung einen letzten Trunk aus dem Johannis-Kelch nehmen.